Mehr Schutz für Fachkräfte der Sozialen Arbeit. (Petition)
Die Tötung von sechs Fachkräften in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade hat viele Menschen erschüttert. Für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter hat sie eine Angst Wirklichkeit werden lassen, die viele von ihnen seit Jahren begleitet. Es braucht verbindliche Schutzkonzepte, ausreichende Personalschlüssel, regelmäßige Gefährdungsanalysen, Deeskalationsschulungen und klare Notfallpläne. Ebenso braucht es eine verpflichtende Nachsorge nach körperlichen oder verbalen Übergriffen. Wer im Dienst angegriffen wird, darf nicht einfach weitermachen müssen. Arbeitgeber müssen Vorfälle konsequent aufarbeiten, psychologische Unterstützung anbieten und dafür sorgen, dass betroffene Mitarbeitende Zeit und Raum zur Verarbeitung erhalten. Vor allem aber braucht es die politische Bereitschaft, Gewalt gegen Fachkräfte der Sozialen Arbeit endlich als ernstes gesellschaftliches Problem anzuerkennen. Diese Petition setzt sich für die Menschen ein, die täglich Verantwortung übernehmen und dabei selbst besser geschützt werden müssen.
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